Das Schwere leicht gesagt

Trauer im Unternehmen

 

Trauerimunternehmen - über uns

Über uns

 

Dipl.-Ing. Heinke Wedler war beruflich mit dem Thema „Tod und Trauer“ bereits seit Jahren immer wieder durch ihre Kunden in der Arbeitssicherheit in Klinik und Pflege befasst. Es kamen hier die Sterbefälle sowohl aus dem privaten als auch dem beruflichen Umfeld der Mitarbeiter und Führungskräfte. Auch geschahen in den fast 30 Jahren im beruflichen Umfeld ein Suizid und ein schwerer Arbeitsunfall bei früheren Kunden. Hier wurde sie um kollegiale Unterstützung gebeten.

Vor über 15 Jahren baute sie bereits bei Kunden Teams mit „Kollegialen Ersthelfern“ auf. Auslöser dieses Angebotes waren Übergriffe gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Pflegebereich. Jetzt kann dieses Angebot auch für das Thema Tod und Trauer aufgebaut werden. Entscheidend ist für diesen Themenbereich neben der Erstunterweisung vor allem die Auswahl der Mitarbeitenden für diese besondere Aufgabe und die regelmäßige Schulung und insbesondere nach einem Einsatz die Reflexion gemeinsam mit den Beteiligten.

Mit Corona und den entsprechenden Maßnahmen und Folgeerscheinungen wurden die Anfragen bzw. die Gesprächsthemen in diesem Bereich immer mehr.

 

 

Ein Viertel Jahrhundert arbeitete Stefan Hund nach Theologiestudium und kaufmännischer Ausbildung zunächst als ev. Gemeindepfarrer und zum Schluss Krankenhauspfarrer an einer Klinik der Maximalversorgung, bevor er 2020 gesundheitsbedingt pensioniert wurde. Da er bereits einige Jahre zuvor „Gefährdungsbeurteilungen Psyche“ für das Ingenieurbüro Wedler verfasst hat, war es für ihn ein Ansporn, dass er dann das Fernstudium Arbeitssicherheit mit Prüfung bei der Berufsgenossenschaft erfolgreich bestanden hat.

In der Zwischenzeit wurde er immer wieder hilfreich in Situationen eingebunden, wo es um Tod und Trauer in Unternehmen ging und wo er sah, dass die Führungskräfte überfordert waren. Jeweils konnte er Hilfreich für die Führungskräfte und die direkt Beteiligten sein.

Weitere Anlässe folgten …

Neben der kirchlichen Tätigkeit ist er als systemischer Berater (ISB-W) und Mediator (IKOM) unterwegs. Seit über 20 Jahren engagiert er sich bei den Wirtschaftsjunioren, deren Ehrenmitglied er auch ist. Dieses breite Qualifikationsspektrum verbunden mit der entsprechenden Sprachfähigkeit ist in Deutschland einzigartig.

Warum dieses Thema?

Locker geantwortet: „Das Thema hat uns gefunden – und wir haben JA gesagt!“

In den letzten beiden Jahren wurde das Thema „Tod und Trauer in den Unternehmen“ deutlich präsenter. Wir wurden gefragt … Da wir mit dem Thema Tod und Trauer in Unternehmen und Organisationen hilfreich umgehen können.

Im Sterben liegende Angehörige, die aber nicht besucht werden durften, Beerdigungen in ganz kleinem Teilnehmerkreis, zudem verstärkt seit dem Herbst 2021 auch Mitarbeiter, die während oder kurz nach der Arbeit verstorben sind. Einige ließen uns an ihren Erfahrungen auch im Internet teilhaben, andere aus unserem Netzwerk-Umfeld haben uns um einen Rat gebeten.

Insgesamt zeigte sich, dass die Führungskräfte mit dem Thema „Tod und Trauer“ genauso überfordert sind, wie die Mitarbeiter. Dies spornte uns an, ein hilfreiches System zu entwickeln:

Das beginnt bei der Unternehmenskultur: konkret: Darf „Tod und Trauer“ im Unternehmen überhaupt sein? Gibt es ein hauseigenes Unterstützungssystem? – Oder muss der Mitarbeiter zum „Trauern in den Keller gehen“.

Geht über den „schwarzen Brandschutzordner“: konkret: Hilfe, was kann ich als Führungskraft machen, wenn es ein Mitglied meines Teams trifft? Wo fange ich an, wenn es doch nur eine Checkliste gäbe.

Hin zum Praktischen. „Konkret: Wie informiere ich mein Team? Wie spreche ich mit den Hinterbliebenen? wie sollte ein Trauerbrief oder eine Traueransprache aussehen. Wie können meine Mitarbeiter und ich trauern, was gibt es da an Erprobtem. Was muss ich an dieser Stelle von der Religion/Kultur meines Mitarbeiters wissen. Als Sicherheitsingenieurin und als Klinikpfarrer haben wir wir mit Menschen aus unterschiedlichen Sprachen und Kulturen zu tun – Wir haben Diversity und Integration bereits im täglichen Miteinander gelebt, als das Thema noch nicht derartig populär war.

Unsere Erfahrung wiederholte sich von mal zu mal: Die Führungskräfte waren oftmals überfordert, wussten nicht, wie sei reagieren sollten – gleichzeitig waren auch die Mitarbeiter mit dieser Situation überfordert.

Hier haben wir mit unserer Kombination gute Lösungsmöglichkeiten, die wir unseren Kunden mit Sicherheit anbieten können. Damit die Trauer ihrer Mitarbeiter nicht zur Trauer des Unternehmens wird.