Das Schwere leicht gesagt

Trauer im Unternehmen

 

Kollegiale Ersthelfer Teams

Je nach Größe Ihres Unternehmens und der entsprechenden Gefährdungsbeurteilung empfehlen wir Ihnen ein Team „Kollegialer Ersthelfer“ zu benennen und gemeinsam mit uns auszubilden und regelmäßig zu schulen und nach einem Einsatz zu supervidieren.

Ähnlich den (medizinischen) betrieblichen Ersthelfer, sind diese Mitarbeitenden im Einsatz, wenn es einem Todesfall in ihrem Unternehmen gegeben hat. Sie begleiteten fachkundig jene Augen- und Ohrenzeugen nach einem Todesfall bzw. nach einem schweren Infarkt, dessen Ausgang zu diesem Zeitpunkt noch offen ist.

Bitte bedenken Sie die Definition eines Arbeitsunfalls:

„Ein Unfallereignis ist ein zeitlich begrenztes, welches ein Beschäftigter während seiner Arbeitstätigkeit und auf dem Weg dahin und nach Hause erleidet. Wenn ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis geschieht, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt.“

Wer also den Tod eines Kollegen miterlebt (zeitlich begrenztes Ereignis, während der Arbeit) und dadurch für einen bestimmten Zeitraum sich selbst psychisch nicht voll steuern kann, hatte einen Arbeitsunfall.

Mehr noch: Nach einem solch einschneidenden Erlebnis, ist die Führungskraft gut beraten, eine Gefährdungsbeurteilung Psyche im Blick auf den so Verunfallten durchzuführen.

 Ziel ist es, dass alle am Ende dieses Einsatzes der kollegialen Ersthelfer wieder voll handlungsfähig sind. 

Unsere Erfahrung: 

Im Klinikbereich wurden Kollegiale Ersthelfer Teams von Dipl.-Ing. Heinke Wedler bereits vor über 15 Jahren eingeführt und trainiert. Hier bildeten meist Patientenübergriffe gegenüber Klinikmitarbeiterinnen die Ausgangssituation. Bereits damals zeichnete sich ab, dass je früher eine persönliche Unterstützung nach einem Arbeitsunfall im Einsatz vor Ort war, desto schneller konnte die Situation von den Betroffenen verarbeitet werden.