Das Schwere leicht gesagt

Trauer im Unternehmen

 

Forschung

Bitte forschen Sie mit uns

Trauer im Unternehmen – Forschung

gemeinsam mit der FHWS – Studiengang International HR Management, Prof. Dr. Hillebrecht

Forschung gemeinsam mit der FHWS - Fachbereich WiWi
Trauer im Unternehmen Logo

Unterstützen Sie bitte unsere jungen Forscherinnen 

Dass „Trauer in Unternehmen“ ein sehr ungewöhnliches Thema ist, war den erfolgreichen jungen Frauen sofort bewußt. Sie waren die Glücklichen, die sich bei der Themenvergabe durchsetzten konnten. 

Schnell erkannten sie, dass sie hier ihre Literatur nicht wie sonst aus der Bibliothek oder aus Google ziehen konnten. Auch Studierende aus früheren Semestern, mit denen sie vernetzt sind, hatten zu diesem Thema nichts auf dem Rechner. Damit war klar,

1. sie sind an einem absoluten Grundlagenthema dran.

2. sie müssen einen anonymen Fragebogen erarbeiten und technisch auf den Weg bringen.

3. sie brauchen IHRE HILFE. 

4. sie können durch ihre Forschung einen Teil der Grundlagen-Literatur beisteuern, die sie bei Semesterbeginn gesucht haben. 

 

Wie können Sie helfen?

Bitte klicken Sie auf den Button.

Sie werden auf eine Umfrage bei „Umfrageonline.com“ weitergeleitet. (Hinweis: durch die Weiterleitung erhalten wir die Zahl, wie viel Menschen diesen Link geklickt haben.)

Bitte nehmen Sie sich 10 Minuten für den Fragebogen (in deutsch oder englisch).

und unterstützen Sie die Forschung der jungen Frauen. 

Bitte teilen Sie den Link unter ihren Kolleginnen und Kollegen.

Die anonyme Umfrage läuft bis zum 4.12.2022.

Nachdem die erste Umfrage abgeschlossen ist, haben Sie zusätzlich die Möglichkeit der Umfrage auf Level 2 teilzunehmen.

Im Anschluss haben Sie jeweils die Möglichkeit ihre Mailadresse zu hinterlassen. Dann erhalten Sie nach Abschluss des Projektes Ihre Summary, eine Zusammenfassung der Forschungsergebnisse.  

Herzlichen Dank

 

Warum ist Forschung zu „Trauer im Unternehmen“ notwendig?

Kurzversion:

1. Es gibt bislang weltweit weniger als drei Untersuchungen. Diese sind zudem nur sehr eingeschränkt zugänglich.

2. Trauer kostete Unternehmen in Deutschland bereits zu Beginn des Jahrhunderts €18 Mrd. – Corona und der Fachkräftemangel dürfte diesen Betrag deutlich gesteigert haben.

 

Langversion

Trauer oder gar Tod passen so gar nicht in die Selbstwahrnehmung von Unternehmen. Geschäftsberichte auf Hochglanz zielen auf eine ganz andere Dynamik. Trauer oder Tränen sind da Fehl am Platz.

Es scheint nicht zu Managern zu passen, die alles so taff durchziehen. Mehr noch, ungeliebte Emotionen sollen vor der Unternehmenstüre an der Garderobe abgelegt und am Ende wieder mit nach Hause genommen werden. Andererseits werden hochmotivierte und inspirierende Mitarbeiter händeringend gesucht.

Trauer wird vollständig zur Privatsache erklärt – und damit ist ja definiert, dass dies nicht zum Unternehmensbereich zählt. Diese Kopfgeburt hat nicht nur schizzophrene Züge, sie kommt auch die Unternehmen teuer zu stehen. Eine Untersuchung aus Nordamerika (2003) bezifferte die Kosten für Unternehmen in Deutschland damals schon auf jährlich € 18Mrd. und das ohne die dramatischen Entwicklungen wie Corona und Fachkräftemangel. Das Argument, dass eine gute Trauerprophylaxe z.B. als Teil der Arbeitssicherheit und des BGM zu viel koste, ist damit endgültig vom Tisch. 

Zwei seher gestandene Personlleiterinnen und ein Personalleiter sagten mir im Blick afu das Thema: „Womit ich nicht umgehen kann, ist wenn ein heulender Mitarbeiter (insbesondere sind es Männer, die ja auch anders trauern) bei mir im Büro sitzen. Vielleicht sogar noch mit eingem Hang zur Depression – und ich weiß überhaupt nicht was ich tun soll.“  und ergänzend: „Wenn mir dann selbst noch die Tränen gekommen sind, dann musste ich aus dem Raum raus.“

Ohne größeren Aufwand können sich Unternehmen darauf vorbereiten. Damit können sie nicht nur persönliches Leid, sondern auch ihre Kosten reduzieren. Aber dazu braucht es vor allem erst einmal ein Bewußtsein dafür und einen Abbau der Scheu vor dem Themenkomplex Tod und Trauer.

Sheryl Sandberg, aktuell die Nummer Zwei bei Facebook /Meta, hat die Bedeutung von Tod und Trauer am eigenen Leib schmerzhaft durchleben müssen. In ihrem Buch „Lean“ war sie noch die toughe Macherin, die mit Willen und eiserner Disziplin alles erreichte – In „Option B“, was nach dem Tod ihres geliebten Mannes entstand, begegnet der Leser einer deutlich veränderten, ich nenne es geläuterten, Frau.

Nicht jeder muss alle Erfahrungen selbst machen. Trifft ein Unternehmen unvorbereitet diese Situation, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es die Portokasse deutlich übersteigen könnte.

Die Studierenden treten dazu an, bisherige Erfahrungen zu sammeln, Zusammenhänge zu erforschen und auf Basis dieser Erkenntnisse Empfehlungen auszusprechen.

Bitte unterstützen Sie ihre Forschung – ein Gewinn für alle.

Wir reichen Ihren Führungskräften bei Trauer mit (Arbeits-) Sicherheit die helfende Hand