Das Schwere leicht gesagt

Trauer im Unternehmen

 

Espresso – Call

 

Für Ihre Führungskräfte

Für Ihre Kollegialen Krisenhelfer

Espresso für Führungskräfte

Espresso – Call

Hand aufs Herz, wenn Sie jetzt um die 40 Jahre alt sind, dann haben Sie nicht nur vor mehr als 20 Jahren den Autoführerschein gemacht – sondern auch ihren Erste Hilfe Kurs. Sind Sie kurz vor der 60, dann sind das vier Jahrzehnte.

Sehr wahrscheinlich haben Sie das, was Ihnen damals an einem Samstag vermittelt wurde, in all der Zeit niemals anwenden müssen. Und das war wahrscheinlich auch besser so, denn was hätte Sie wirklich ad hoc anwenden können?

Fällt Ihnen bei einer Herzdruckmassage auch bestenfalls noch „We will rock You“ ein? „Und stabile Seitenlage“, wahrscheinlich wird es da schon dünner. Es liegt halt alles schon so lange zurück.

Wenn jedoch Sie jedoch beim nächsten Meeting sehen, dass der Kollege sich schmerzverzerrt in die Herzgegend greift, oder gar die Partnerin im privaten Bereich, bricht dann bei Ihnen die Panik aus? Und sie fragen:“Wie war das nochmal?“

Trauer ist kein Thema fürs Tagesgeschäft, aber für den Notfallkoffer. 

Damit wir uns nicht mißverstehen: Trauer ist kein Thema fürs Tagesgeschäft. Tod auch nicht. Hier regieren Produktivität, Qualitätsversprechen, Umsatz- nicht selten auch Kosten- und Zeitdruck – Aber es gibt auch den UNFall, den Moment, der das Gewohnte durchbricht. 

Um beim Beispiel mit dem Führerschein zu bleiben: Hier geht es ganz klar um Mobilität.

Sie wollen, dass Ihre Mitarbeiter zum Kunden kommen. Auch wenn täglich zig Tausend Kilometer gefahren werden, ohne dass sich etwas Gravierendes ereignet. Es kann immer der Moment kommen- der Un-Fall, der ungeplante Fall, und dann steht ihr Mitarbeiter sofort im Scheinwerferlicht – kann er Erste Hilfe oder eben nicht. Hilft er mit dem, was gebraucht wird – oder sucht er so schnell wie möglich das Weite und hofft, dass ihn keiner gesehen hat und vielleicht ein anderer an seine Stelle tritt. 

Bei uns ist noch nie etwas passiert…

Herzlichen Glückwunsch … Aber hier ist es für Unternehmen so wie im Brandschutz.  Das Feuer fragt nicht vorher, ob es gerade mal ausbrechen darf …

Klassisch ist hier die Urteilsbegründung des OLG Münster aus dem Jahr 1986: „Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit einem Unfall (hier: Brand) praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen ein Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss.“

Wir wollen Ihnen die gute Vorstellung nicht nehmen, dass bei Ihnen noch nie so etwas passiert sei. Möglicherweise ist das ja auch so. Allein die Zahlen lassen das für Ihr Unternehmen wie eine glückliche Führung erscheinen. 2020 starben in D knapp 1 Mio. Einwohner, in 2021 waren es knapp 10% mehr. Davon waren 153.000 im erwerbsfähigen Alter. Hinzu kommt, dass jede 3. Frau eine Fehl- oder eine Stille Geburt hat oder eben eine Diagnose einer unheilbaren Krankheit gestellt wird. Nur, um mal die wichtigsten Punkte zu nennen.

Ein Espresso geht immer …

Jenes, was Führungskräfte und kollegiale Krisenhelfer im Starterseminar „Tod und Trauer – wie unterstütze ich meine Mitarbeitenden bzw. Kollegen“ gelernt haben, verblasst früher der später.

Auch beispielsweise folgende Punkte:

1. Wie kondoliere ich – gibt es da kulturell / kuturell unterschiedliche Erwartungen oder Formen?

2. Ich weiß nicht was ich sagen soll, da sag ich lieber nix oder (leider schon mehrfach passiert:) schicke eine WhatsApp.

3. Muss ich beim Thema Trauer auch an eine mögliche Gefährdungsbeurteilung Psyche denken … und wenn ja, worauf muss ich achten, was kann ich laufen lassen und wo muss ich meinen Mitarbeitern helfen und im schlimmsten Fall vor sich selbst schützen.  

All das ist einige Wochen nach dem Einstiegsseminar mit hoher Wahrscheinlichkeit in den passiven Bereich gewandert.

Wenn Tod und Trauer anklopfen, dann muss geliefert werden – und das möglichst sofort. Hier gibt es keine zweite Chance auf einen ersten Eindruck. Wenn dann das Gerenne losgeht, sieht das nicht nur unprofessionell aus, sondern vielfach hat damit der Lauf gegen die Uhr und damit gegen die Beziehung zum betroffenen Mitarbeiter, vielleicht sogar auch noch zu seinem kollegialen Umfeld begonnen.  

In diesem Moment geht es darum, dieses Wissen schnell wieder zu aktivieren, ggf. im Schnellformat durchzulesen, die richtigen Entscheidungen zu treffen und den doch vorhandenen Fallstricken auszuweichen. Also bestmöglich umzusetzen.

Unser Espresso-Call – monatlich

Daher haben wir uns dafür entschieden, unseren Kunden einen monatlichen Espresso-Call anzubieten. 

Das ist  ein 30 minütiger „Shot“, in einer Mischung aus „Aufweck /Erinnerung“ aus dem „schwarzen Brandschutzordner und einem aktuellen Q&A.

Hierzu gibt es getrennt eine Gruppe für Führungskräfte und eine für die Kollegialen Krisenhelfer.

Die Themen aus den Espresso-Runden werden von uns aufbereitet und in Ihren „schwarzen Brandschutzordner“ ergänzt.

Wir reichen Ihren Führungskräften bei Trauer mit (Arbeits-) Sicherheit die helfende Hand