Das Schwere leicht gesagt

Trauer im Unternehmen

 

Absprachen und Abläufe

 

Damit Sie die Übersicht behalten

Ablaufplan - für den Trauerfall gut vorbereitet

Ein Ablaufplan würde vieles ändern

Die trauige Nachricht ist da …

Und jetzt?

Das Telefon klingelt. Die Sekretärin stellt kreidebleich den Anruf zu Ihnen durch. Sie bekommen mitgeteilt, dass „Jürgen Meier“, einer Ihrer Abteilungsleiter, gestern Nacht einen Infarkt hatte. Die Notärztin konnte nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen.  

Und jetzt? Der Schock steht Ihnen ins Gesicht geschrieben. Sie hat es eiskalt erwischt.

Wüßten Sie konkret, was Sie jetzt sagen können oder auch tun müssen? Gibt es dazu Absprachen bereits in Ihrem Unternehmen?

Wie bekommen Sie jetzt zuerst einen Überblick oder einen Schweißausbruch?

Fragen blitzen auf: Was sind notwendige Abläufe? Was muss ich tun? Was kann ich sagen? Worauf muss ich als Führungskraft achten? Wie sage ich es meinen Mitarbeitern möglichst zeitnah, damit nicht schon getuschelt wird. Und wenn dann die Angst kommt, etwas falsch zu machen oder zu vergessen?

Ausgehend von 8 Anlässen fassen wir Ihre Absprachen und Ablaufpläne jeweils übersichtlich und gebrauchsfertig zusammen. Wir nennen die komplette Sammlung unseren „schwarzen Brandschutzordner“.

 

Wüßten Sie jetzt, was zu tun ist?

oder liegen sofort die Nerven blank?

Könnten Sie ruhig in einer solchen Situation reagieren oder müssten Sie hektisch das weite, anonyme Internet befragen? Hier können Sie die wichtigsten Punkte in den Blick nehmen und mit Leben füllen.

 

Welche Auslöser sollten Ablaufpläne berücksichtigen?

Persönliche Situationen, in denen Ihre Mitarbeitenden Ihr Leadership brauchen und erwarten.

  1. Schwere Arbeitsunfälle, internistische Notfälle oder gar Suizide IM Unternehmen oder im Anschluss an die Arbeit.
  2. Vielleicht ist es die Trauer um die Eltern, den Partner oder gar das Kind Ihres Mitarbeiters: eine potentiell tödliche Diagnose, ein schwerer Unfall oder eben der Tod direkt.
  3. die Mitarbeiterin und ihr Partner hatten eine Fehl- oder stille Geburt.

Für jede dieser Auslöser haben wir mit Ihnen bzw. Ihrer Unternehmensleitung eine Checkliste erstellt. Sie enthält, abgeklärt mit Ihrer Unternehmensleitung, die  wichtigsten Punkte, die Sie bedenken sollten bzw. den wichtigsten Kontakten, die sie in kürzester Zeit zur Hand haben müssen und auch die entsprechenden Handlungsrahmen.

 

Ihre Vorteile dieses – mit der Geschäftsleitung besprochenen – Ablaufplans?

 

  1. Der Ablaufplan für unterschiedliche Auslöser wird mit der Unternehmensleitung gestaltet. Diese hat somit die Möglichkeit  die wertschätzende Unternehmenskultur, die im Besonderen in großen Krisenzeiten auf dem Prüfstand steht, immer stärker als gelebtes Leitbild zu gestalten und weiter mit Lebendigkeit zu füllen.
  2. Der Ablaufplan gilt Standort- oder gar unternehmensweit. Alle gehen nach gleichen Regeln mit der Herausforderung Trauer und Tod um. Damit sind neben Transparenz auch Absprachen und gegenseitige Unterstützungen möglich.
  3. Jede Führungskraft kann auf einen Blick erkennen, welche Aufgaben vor ihr liegen.
  4. Konkrete Bausteine in diesem Ablaufplan werden in regelmäßigen Abständen trainiert, sodass sie im Ernstfall schnell abrufbar sind.
  5. Unnötiger Stress wird mit diesem Vorgehen genauso vermieden wie eine zeitintensive Suche.
  6. Die Führungskräfte können, auf diese Weise vorbereitet, gelassener reagieren. Im Ernstfall greift das Unterbewußte auf trainierte Muster zurück.
  7. Für viele Führungskräfte ist es vielfach die erste persönliche Begegnung mit Tod und Trauer überhaupt. Diese oft  hoch emotionale Konfrontation kann im Vorfeld ohne zuschauende Mitarbeiter trainiert werden. Sie sind in diesem Moment nicht in der konkreten Vorbildfunktion.
  8. Im Einzelgespräch können auf Wunsch mit unseren qualifizierten Beratern hohe emotionale Anforderungen antizipiert werden.
  9. Für jeden großen Auslöser steht ein Leitfaden für den Ablauf zur Verfügung, der nur noch aktiviert werden muss. Weil er verschriftlicht ist, kann er von allen Führungskräften genutzt werden. Auch von jenen, die sich unter anderen Bedingungen den Umgang nicht zugetraut hätten – oder gescheitert wären.
  10. Mit der Geschäftsleitung abgeklärt, steht hier genau die Reihenfolge, wer zu verständigen ist – mit entsprechender Telefonnummer. Es stehen auch weitere Prozessbeteiligte und deren Aufgaben/Zuständigkeiten in diesem Plan. Eine obendrein für die Beteiligten schmerzhafte Kommunikation kann damit vermieden werden. Hier könnte zu lesen sein, dass alle beteiligten Mitarbeiter nach einem Trauerereignis im Unternehmen von der Arbeitsverpflichtung zumindestens an diesem Tag frei gestellt werden.
  11. Diversity – wichtig für die Kultur eines Unternehmens ist, dass in einer vergleichbaren Situation alle Mitarbeiter nach vergleichbaren und zugleich  individuellen Regeln miteinander kommunizieren buzw. behandelt werden.
  12. Ein entsprechender Ablaufplan ist ein unschätzbares Werkzeug für ein wertorientiertes Auftreten des Unternehmens nach innen und außen. Mit einem solchen Auftreten können Unternehmensleitungen, Führungskräfte und Mitarbeiter gemeinsam sogar gestärkt aus derartigen Krisen hervorgehen. Und das wiederum kommuniziert sich nach innen wie nach außen.

Sie haben einen Trauerfall in Ihrem Unternehmen – wir stehen an Ihrer Seite

– präventiv, in der konkreten Situation und in der Nacharbeit